Elektroantrieb

Elektroantrieb (BEV)

Umweltschonung und höhere Effizienz sind zwei der vielen Vorteile eines Elektroantriebs. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um E-Autos auf einen Blick.

Die Vergangenheit, die Gegenwart und die aufregende Zukunft von Elektroautos

Elektrofahrzeuge sind die Zukunft der Automobilindustrie. Viele europäische Regierungen haben sich das Ziel gesetzt, die Herstellung von Fahrzeugen mit extrem niedrigen Emissionen zu unterstützen. Die Vergangenheit der Elektroautos reicht weiter zurück, als man glaubt. Das erste Elektroauto wurde 1837 im schottischen Aberdeen gebaut. Die Technologie war so erfolgreich, dass Ende des 19. Jahrhunderts in London und New York sogar batteriebetriebene Taxis eingeführt wurden. Doch leider hielt der Erfolg nicht lange an. Und da der Ölpreis immer stärker fiel, übernahmen bald Diesel- und Benzinfahrzeuge die Herrschaft über die Straßen – bis heute. Aber nun sind Elektroautos wieder das Fahrzeug der Zukunft. Dank der rasanten Weiterentwicklung der Technologie, der immer auffälligeren Designs und der Tatsache, dass die Welt immer umweltbewusster wird, ist nun eine neue Ära für Elektrofahrzeuge angebrochen.

Schon gewusst?

Ein Elektrofahrzeug hat anstelle eines Tanks eine Batterie, die über einen Elektroanschluss aufgeladen wird. Die in der Batterie gespeicherte Energie betreibt einen Elektromotor, der wiederum die Räder in Bewegung setzt. Elektroautos benötigen weder eine Kupplung noch eine Gangschaltung oder einen Auspuff. So sind sie wesentlich leiser und, wie viele behaupten, auch sanfter zu fahren. Mit einer vollgeladenen Batterie kann ein Elektroauto je nach Modell eine Distanz von mehr als 500 km zurücklegen, bevor es wieder geladen werden muss. Das ist nicht so weit, wie man mit einem vollen Benzintank kommen würde, aber dennoch lassen sich die meisten Fahrten problemlos mit einem Elektroauto bewältigen.

  • Schonung der Umwelt, weniger Emissionen bzw. emissionsfrei

  • Geräuscharm

  • Höhere Effizienz durch RĂĽckspeisung der Energie

  • Weniger bewegliche Einzelteile reduzieren die Wartungskosten

  • Geringe Betriebskosten

  • Höhere Beschleunigung als bei Verbrennungsmotoren

  • Staatliche Förderung – in Deutschland bis zu 9.000,- €

  • höhere Anschaffungskosten

  • Geringere Reichweite als Verbrennungsmotoren

Wie lädt man ein Elektroauto auf?

Auch wenn es anfangs etwas ungewöhnlich scheinen mag, bald wird es ganz selbstverständlich für Autofahrer sein, ihr Fahrzeug zu laden statt zu tanken. Wir werden unsere Autos genauso automatisch aufladen wie unsere Handys, die wir kurz vor dem Schlafengehen anschließen. Autobesitzer laden die integrierte Batterie eines Elektroautos mit Strom auf, entweder von einer eigenen Ladebuchse oder einer ganz normalen Steckdose – die gleiche Art von Steckdose, die Sie für Ihrer Haushaltsgeräte nutzen. Wie schnell eine Batterie aufgeladen wird, hängt von der Art des Autos ab und davon, welche Ladeleistung die Stromquelle bietet, über die es aufgeladen wird.

Generell gibt es allerdings 3 verschiedene Ladegeschwindigkeiten:
  • Langsames Laden, das ca. 5 Stunden bis zur kompletten Ladung dauert.
  • Schnelles Laden, das ca. 1 Stunde dauert.
  • Ultraschnelles Laden, bei dem die Batterie nach bloĂź 20 Minuten komplett aufgeladen ist. Diese ultraschnellen Ladestationen befinden sich zumeist in der Nähe von HauptstraĂźen oder an Autobahnraststationen.

Hier kommen Sie direkt zur Informationsseite des Bundesamtes fĂĽr Wirschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Aktuell bestellbare Elektrofahrzeuge

Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
e-tron GT quattro (350 kW/475 PS) 0,- € ; 0,- € / 0,- €
RS e-tron GT (440 kW/598 PS) 0,- € ; 0,- € / 0,- €
e-tron (230 kW/313 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
e-tron Sportback (230 kW/313 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
e-tron S (370 kW/503 PS) 0,- € ; 0,- € / 0,- €
e-tron S Sportback (370 kW/503 PS) 0,- € ; 0,- € / 0,- €
Q4 e-tron (125 kW/170 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Q4 e-tron Sportback (125 kW/170 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
Born (150 kW/204 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
ENYAQ iV (132 kW/179 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
ENYAQ Coupe iV RS (220 kW/ 300 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
ID.3 Pro (150 kW/204 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
ID.4 Pro (150 kW/204 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
ID.4 GTX (220 kW/300 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
ID.5 Pro (128 kW/174 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
ID.5 GTX (220 kW/300 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
ID.Buzz (150 kW/204 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
ID.Buzz Cargo (150 kW/204 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
I-Pace EV400 (294 kW/400 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
ZOE (80 kW/110 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
TWINGO E-Tech (60 kW/82 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Megane E-Tech (96 kW/130 PS) 3.000,- € ; 3.570,-€ / 6.000,- €
Master E-Tech (55 kW/77 PS) 2.500,- € ; 2.975,- € / 5.000,- €
Kangoo (44 kW/60 PS) 2.500,- € ; 2.975,-€ / 5.000,-€
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
Spring (33 kW/45 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
e-Soul (150 kW/204 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
EV6 (125 kW/169 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Niro EV (150 kW/204 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Modell (Leistung) Prämie* (netto ; brutto) / Möglicher BAFA-Bonus
Ioniq (100 kW/ 136 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Kona Elektro (100 kW/ 136 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €
Ioniq 5 (125 kW/ 170 PS) 3.000,- € ; 3.570,- € / 6.000,- €

Die Zukunft von Elektroautos

Eines ist klar: die neue Ära der Elektrofahrzeuge hat begonnen. Die Infrastruktur, die Herstellungskosten sowie die Ladezeiten werden sich alle in den nächsten Jahren maßgeblich verbessern. Regierungen und Energieversorger setzen sich ambitionierte Ziele, um dies zu verwirklichen. Frankreich und das Vereinigte Königreich planen, den Verkauf von Benzin- und Dieselfahrzeugen ab 2040 zu verbieten.   Selbst in Deutschland ist es für die Regierung denkbar, Diesel und Benziner in der Zukunft zu verbieten. Dänemark verfügt über mehr elektrische Ladestationen als Tankstellen. In Italien sind Elektrofahrzeuge für die ersten fünf Jahre nach der Fahrzeugregistrierung von der jährlichen Kraftfahrzeugsteuer befreit. Unsere Fahrzeugexperten informieren Sie gerne detailliert zum Thema Elektromobilität sowie transparent zu den aktuellsten Förderbedingungen.

Passat GTE

Welche Arten von Elektroautos gibt es?

Es gibt grundsätzlich drei Arten von Autos, die als „elektrisch“ bezeichnet werden:

Konventionelle Hybride haben einen Benzintank und gleichzeitig einen Elektromotor, der von einer Batterie betrieben wird, die sich bei jedem Bremsvorgang auflädt.

Plug-in-Hybride haben ebenfalls sowohl einen Benzin- als auch einen Elektromotor, können jedoch über ein Ladekabel aufgeladen werden und für eine gewisse Zeit mit Strom fahren.

Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge sind diejenigen, an die die meisten Menschen am ehesten denken, wenn es um Elektroautos geht. Diese werden ausschließlich mit Elektrizität betrieben.

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